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Olipudase alfa

Andere Mittel für das alimentäre System und den Stoffwechsel, Enzyme, ATC-Code: A16AB25

Olipudase alfa ist eine rekombinante, humane, saure Sphingomyelinase, die die Anreicherung von Sphingomyelin in den Organen von ASMD-Patienten reduziert (ATC-Code: A16AB25). Xenpozyme wird im zentralen EU-Verfahren zur Enzymersatztherapie der Manifestationen eines Mangels an saurer Sphingomyelinase außerhalb des ZNS bei Typ A/B oder Typ B angewendet.

Olipudase alfa ist in der EU im zentralen Verfahren zugelassen (Zulassungsnummern EU/1/22/1659/001 bis EU/1/22/1659/007; Inhaber der Zulassung nach §7 der zitierten deutschen Fassung: Sanofi B.V., Paasheuvelweg 25, 1105 BP Amsterdam, Niederlande); die deutsche Fassung der Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels (SmPC, Anhang I) wird von der Europäischen Arzneimittel-Agentur veröffentlicht und ist die Grundlage dieser Seite. Die Anwendungsgebiete sind wörtlich Abschnitt 4.1 der zitierten deutschen SmPC entnommen (Textbasis: gemeinsamer SmPC-Block für Xenpozyme 4 mg und 20 mg Pulver für ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung; die 4.1-Druckform schließt die eingebettete Seitenzahl 3 aus, die im Beleglauf getilgt ist). Die Zeitangabe „Stand der Information“ ist in der zitierten Anhang-Fassung nicht ausgefüllt; deshalb wird auf dieser Seite kein Stand-Datum ausgewiesen.

Die Aussagen zum Wirkmechanismus stehen wörtlich in Abschnitt 5.1 (Pharmakodynamische Eigenschaften; Wirkmechanismus) der deutschen EMA-Dokumentation und wurden gegen den US-amerikanischen FDA-Label für XENPOZYME (12.1 Mechanism of Action, 12.2 Pharmacodynamics) in der Faktenrichtung abgeglichen; der FDA-Label betrifft das US-Produkt und trifft keine Aussage über eine Zulassung in Deutschland oder der EU. Abschnitt 5.1 der deutschen Fassung führt zum Wirkmechanismus genau einen Satz und keinen Unterblock „Pharmakodynamische Wirkungen“ (Negativsonde: 0 Treffer); das advanced-Feld wiederholt deshalb den Satz mit seinem Teilsatz – Seite bewusst dünn, Präzedenzfall de/tildrakizumab. Die US-12.1-Ergänzungen (ASM baut Sphingomyelin zu Ceramid und Phosphocholin ab; XENPOZYME erwartet die Blut-Hirn-Schranke nicht zu passieren) sowie die Ceramid-Plasmaspiegel-Blöcke aus 12.2 sind US-seitige Sätze ohne deutsches Gegenstück in 5.1 und wurden nicht übernommen (ihr Richtungsinhalt wird von der deutschen Indikationsbegrenzung „außerhalb des zentralen Nervensystems“ nicht berührt); sie sind im Prüfbericht benannt. Auch der Block „Klinische Wirksamkeit und Sicherheit“ (ASCEND, ASCEND-Peds, Verlängerungsstudie) wurde nicht übernommen. Dosierung, Gegenanzeigen, Warnhinweise, Wechselwirkungen und Nebenwirkungen stehen vollständig in SmPC und Packungsbeilage. Diese Seite ist Information, kein medizinischer Rat.

Wie es wirkt

Erklärt, was das Medikament im Körper bewirkt – nicht Dosierung, Nebenwirkungen oder Sicherheit.

Eine Analogie

Bei der ASMD fehlt das lysosomale Enzym saure Sphingomyelinase; ohne es stapelt sich Sphingomyelin in Organen an. Olipudase alfa setzt genau an dieser Lücke an: als rekombinante, humane Form des Enzyms ersetzt es die fehlende Aktivität und reduziert die Sphingomyelin-Anreicherung in den betroffenen Organen. Die Manifestationen innerhalb des zentralen Nervensystems bleiben außen vor – das Anwendungsgebiet der Zulassung ist auf die Erkrankung außerhalb des ZNS begrenzt.

Einfach erklärt

Olipudase alfa ist eine rekombinante, humane, saure Sphingomyelinase, die die Anreicherung von Sphingomyelin (SM) in den Organen von Patienten mit einem Mangel an saurer Sphingomyelinase (ASMD) reduziert.

Im Detail

Xenpozyme ist als Enzymersatztherapie zur Behandlung von Manifestationen eines Mangels an saurer Sphingomyelinase (ASMD) außerhalb des zentralen Nervensystems (ZNS) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Typ A/B oder Typ B indiziert.

Den Mechanismus in Bewegung sehen

Schematische Animation des Mechanismus — zur Verständlichkeit vereinfacht, nicht maßstabsgetreu.

Wo das Enzym fehlt, setzt Olipudase alfa an

saure Sphingomyelinase (ASM)Olipudase alfaAnreicherung von Sphingomyelin
  1. Bei der ASMD fehlt das lysosomale Enzym saure Sphingomyelinase; ohne es stapelt sich Sphingomyelin in Organen an.
  2. Olipudase alfa setzt genau an dieser Lücke an: als rekombinante, humane Form des Enzyms ersetzt es die fehlende Aktivität und reduziert die Sphingomyelin-Anreicherung in den betroffenen Organen.
  3. Olipudase alfa ist eine rekombinante, humane, saure Sphingomyelinase, die die Anreicherung von Sphingomyelin (SM) in den Organen von Patienten mit einem Mangel an saurer Sphingomyelinase (ASMD) reduziert.
  4. Die Manifestationen innerhalb des zentralen Nervensystems bleiben außen vor – das Anwendungsgebiet der Zulassung ist auf die Erkrankung außerhalb des ZNS begrenzt.
Wie Olipudase alfa wirkt

Zielstruktur: saure Sphingomyelinase (ASM)

Olipudase alfa ist eine rekombinante, humane, saure Sphingomyelinase, die die Anreicherung von Sphingomyelin (SM) in den Organen von Patienten mit einem Mangel an saurer Sphingomyelinase (ASMD) reduziert.

Zugelassene Anwendungsgebiete

Zulassungen unterscheiden sich je nach Land und ändern sich im Zeitverlauf. Maßgeblich ist stets die aktuelle Fachinformation.

Zugelassene Anwendungsgebiete in European Union

EMA
  • Xenpozyme ist als Enzymersatztherapie zur Behandlung von Manifestationen eines Mangels an saurer Sphingomyelinase (ASMD) außerhalb des zentralen Nervensystems (ZNS) bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Typ A/B oder Typ B indiziert.

Offizielle Quellen

Die Aussagen auf dieser Seite lassen sich auf diese Dokumente zurückführen.

Diese Seite erklärt, wie das Medikament im Körper wirkt – die Packungsbeilage ersetzt sie nicht. Für alles, was Sie konkret betrifft, gilt: Packungsbeilage lesen oder in der Apotheke nachfragen.

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